Unterstützerkreis GemeinsamLeben
IN FULDABRÜCK e.V.
Gemeinsames Fastenbrechen - Iftar
in Fuldabrück-Bergshausen
Der Verein der Unterstützer „Gemeinsam Leben in Fuldabrück“ hat am Donnerstagabend, 12. März 2026, in der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises zusammen mit den 83 Bewohnern das abendliche Fastenbrechen gefeiert. In diesem Jahr startete der Fastenmonat Ramadan des Islam fast zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit nach Aschermittwoch, das passiert nur ca. alle 33 bis 34 Jahre!
Zum zweiten Mal hat der Verein zusammen mit ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren dieses Fest organisiert, welches auch den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen fördert.
Neben den Bewohnern und dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Hans Günter Franke, konnten mit Vizelandrätin Silke Engler und Fuldabrücks Bürgermeister Andreas Damm bekannte Gäste begrüßt werden.
In seiner Ansprache ging Hans Günter Franke darauf ein, dass ein friedliches und gutes Zusammenleben dann entstehen kann, wenn man miteinander spricht und für die Geflüchteten das neue Land und die neue Umgebung zur Heimat werden.
Vizelandrätin Silke Engler bedankte sich für das große Engagement des Vereins, der „immer da ist, wenn Hilfe gebraucht wird“ und sie war sichtlich berührt davon, wie aus der tristen Lagerhalle durch die von „Carisma Events“ schön gedeckten und geschmückten Tische eine freundliche und feierliche Umgebung entstanden war.
In seinem kurzen Grußwort freute sich Bürgermeister Damm auf den gemeinsamen Abend und bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit.
In der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises leben momentan 83 Menschen aus zehn Ländern, die alle unter kaum vorstellbaren Umständen aus ihrer Heimat geflüchtet sind und jetzt auf Schutz und Sicherheit hoffen.
Der gemeinsame Abend mit Essen, Trinken und Gesprächen hilft natürlich auch den Bewohnern, sich untereinander besser kennenzulernen und Verständnis für die Situation des Gegenübers zu entwickeln, so dass Konflikte erst gar nicht entstehen.
Für Hans Günter Franke vom Verein „Gemeinsam Leben“ ist die Hilfe bei der Integration der Geflüchteten eine Herzensangelegenheit und er hofft, dass auch im nächsten Jahr ein solcher Abend organisiert werden kann oder, wie Silke Engler anmerkte: „Wenn in Nordhessen eine Veranstaltung zum dritten Mal stattfindet, dann wird es eine Tradition.“
UWE PETERSEN
Quellenangabe: vgl. Hessische Allgemeine (Kassel-Ost) vom 17.03.2026, Seite 15